…weiß man erst wenn man es selbst gemacht hat! Keine Berichte, Fotos oder Videos sind auch nur annähernd damit zu vergleichen etwas selbst mit eigenen Augen gesehen zu haben. Es ist unbeschreiblich. Unser Trip war der absolute Wahnsinn
9 Tage waren wir unterwegs. 3 Tage Las Vegas, 2 Tage Los Angeles, 1 Tag Kalifornien Road Trip und 3 Tage San Francisco. Ich werde es nicht schaffen alles aufzuzählen was wir gemacht und gesehen haben, aber ich will wenigstens versuchen ein paar Eindrücke zu vermitteln von dem, was wir erlebt haben:
Mittwochnachmittag geht’s los. Morgens noch bei Siemens, und abends schon in Las Vegas. Dank Flug mit der Sonne, waren wir pünktlich um 18:00 Uhr an der Straße, der Straßen: Las Vegas Boulevard, better known as „The Strip„!
Las Vegas ist… unglaublich. Die Stadt pulsiert. Tag und Nacht, soweit man überhaupt von Nacht sprechen kann. In Las Vegas gibt es so ziemlich alles. Und ganz bestimmt alles was viel Geld kostet. Und was sie dort nicht haben, das bauen sie sich eben nach. So zum Beispiel den Eifelturm, die Freiheitstatue, die Brooklyn Bridge, den Grand Canal von Venedig oder die Altstadt von Paris
(absolut irre diese Amerikaner…) Ich hab noch nie zuvor so viele Lamborghinis, Ferraris, Rolls Royce und Limousinen aller Art gesehen wie hier. Las Vegas protzt. In jeder Hinsicht. Mit Geld und Luxus und maßloser Verschwendung. Und es macht dich glauben, dass du ein Teil davon sein kannst. Vielleicht nur diesen einen kleinen Schritt ins Casino davon entfernt. Mit diesem Flair hat es für mich mehr Amerika symbolisiert, als jede andere Stadt, selbst mehr als New York.
Aber es kam natürlich wie es kommen musste
. Schließlich wollte ich mir das „Busted in Vegas“ ja auch wirklich verdienen *g*. Und wenn schon denn dann: Kein anderes Casino sollte es sein, als das weltberühmte Bellagio. Die erste, teuerste und wohl beste Adresse am Strip. Und ja… Mal verliert man halt, und manchmal gewinnen eben die Anderen
. Jupp, wir haben gezockt. Poker (Cashgames und Tournament), Black Jack und Roulette. Und natürlich die alles fressenden einarmigen Banditen. Aber es war eben wie mit allem, man weiß nie wann man Schluss machen sollte… und so ging mein anfänglicher Gewinn langsam aber stetig den Weg der größeren Wahrscheinlichkeit, was mit wachsender Spieldauer leider immer den Tresor des Casinos bedeutet
. Aber es war es wert. Dieses Vergnügen und diesen Kick einmal erlebt zu haben war weit mehr wert, als die ~150$ die ich an den 3 Abenden verspielt habe
.
Gründlich Pleite, ging es am Samstagmorgen dann weiter nach Los Angeles. Mann von Welt fliegt, auch wenn’s nur 45 Minuten sind
. Dort haben wir uns dann mit Torsten und Jennifer getroffen, dass sind Freunde von Michael. Unser Hotel in LA war in mitten in Hollywood… direkt am „Walk of Fame“. Der Stern von Elvis war sozusagen vor unserer Haustür
.
In LA haben wir uns ganz Touri like eine Tour durch die Welt der Schönen und Reichen gegeben, eine Tour durch Beverly Hills und Bel Air, und zu den Anwesen der Stars. 80 Millionen für ein Fleckchen Erde sind schon ein gewisses Sümmchen, selbst für die eine oder andere Celebrity. Aber wenn man hier wohnen will, sollte man eben besser das entsprechende Taschengeld dafür aufbringen können. Denn es gehört natürlich zum guten Stil, dass wenn Star X besagtes Flecken Erde von Star Y für 80 Million Dollar kauft, dass er dann als erste Amtshandlung natürlich die 20 Millionen Dollar Villa die er mit gekauft hat erst mal platt macht, und seine eigene, neue auf diesem Fleckchen Erde baut, die natürlich mindestens 25 Millionen Dollar kosten muss. Ich meine kann ja nicht angehen, dass man im gleichen Haus lebt wie sein Vorgänger… No Way!
So viel dazu *g*. Am Rodeo Drive (das ist da wo „Pretty Woman“ shoppen geht) war ich dann noch in einem der größten und exquisitesten Armani Stores der Welt. Die haben mich zwar angeschaut wie ein Auto, aber davon hab ich mich nicht stören lassen *g*. Ich hab mir die Herren Abteilung zeigen lassen, und Anzugsmodelle für viele tausend Dollar bewundert. Und nein.. sie haben mich nicht rausgeworfen *g*.
Außerdem waren wir während unseres Aufenthalts in LA noch in Santa Monica, am Muscle Beach und natürlich in Studio City, bei den Universal Studios.
Und dann ging’s auch schon weiter, diesmal mit dem Auto. Die Küste von Kalifornien entlang nach Norden, gen San Francisco. Auf dem Weg sind wir durch Malibu gefahren, und haben den „Baywatch Beach“ bewundert. Leider hatte ich auch diesmal wieder Pech! C. J. Parker war wieder nicht „on duty“. *seufz* „Baby es hätte wohl eh nie was mit uns werden können…“
Außerdem haben wir unterwegs noch Halt gemacht in Santa Barbara. Wenn es einen Ort gibt, an dem Gott Urlaub macht, dann ist es wohl hier. Weiser Sandstrand Meilen weit, eine schön urige Altstadt und umgeben von Hügeln mit Weinbergen, auf denen der gute kalifornische Wein reift. Leider hatten wir nur wenige Stunden, um hier zu verweilen, weil wir es bis abends nach San Francisco geschafft haben müssten. Die Küstenstraße die wir entlang gefahren sind war selbst auch schon eine Sehenswürdigkeit. Hätten wir mehr Zeit gehabt, hätte man hier alle paar Meilen anhalten können, um diese Aussicht oder jene Bucht zu bewundern.
In San Francisco haben wir dann ordentlich Fersengeld bezahlt. Die Stadt an sich ist riesig, aber der berühmte Teil mit den Hügeln, ist gar nicht soo groß. Nur ungefähr 7 Meilen breit, und vielleicht 20 lang. Gar nicht mal so viel… aber verdammt viel wenn man zu Fuß unterwegs ist *g*.
China Town, Little Italy, und natürlich den Hafen, mit dem Fishermens Wharf. Ich hab noch nirgendwo so viel Essen gesehen, dass mich noch anschaut, wenn es auf meinen Teller kommt. San Francisco ist anders als die anderen Großstädte in denen ich bisher war. Es ist irgendwie ruhiger. Alles scheint etwas weiter weg zu sein vom amerikanischen High Life, ganz besonders im Vergleich zu Las Vegas oder Hollywood.
Natürlich haben wir uns auch San Francisco Wahrzeichen, die Golden Gate Bridge angeschaut. Und nicht nur das, „We biked the bridge“. Im Klartext man mietet sich ein Fahrrad, und fährt damit über diese elend lange Brücke, und macht eine anschließende Fahrrad Tour auf die andere Seite der Bucht, nach Sausalito, und genießt von dort den tollen Blick auf die Stadt.
Und dann war unsere Zeit auch schon um. Michael und Tobi flogen beide schon am Donnerstagmorgen zurück. Ich dagegen blieb noch den kompletten Donnerstag in SF, mein Flug ging erst um 01:00 Uhr Nachts. So hatte ich quasi noch einen Tag mehr, den ich mit Cable Car fahren, einer Besichtigung des Hafens, und dem Beobachten von Wellenreitern verbracht habe.
Mein Schlafpensum während des Trips hat extrem gelitten. Da ich natürlich auch überall das Nightlife gebührend mitnehmen musste, hatte ich ein ordentliches Schlafdefizit angehäuft. Und der Rückflug über Nacht hat die Sache nicht grade besser gemacht, schlafen am Gangplatz sucked einfach mal… Und so kam es, dass ich zurück in New Jersey erst mal 17 Stunden am Stück geschlafen hab.
Total fertig… aber absolut happy













Verfasst von David